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Körzendorf

Außenansicht der Kapelle Körzendorf

Kapelle Körzendorf

Die Kapelle steht im Zentrum des Dorfes Körzendorf, gelegen im schönen Ahorntal, am Rande der fränkischen Schweiz. 

Zur Namensgebung „Maria Himmelfahrt“ kam es durch die Stiftung einer Marienstatue von der Belegschaft des Zweigbetriebes der Schuhfabrik Obermain AG Burgkunstadt, welche Maria Himmelfahrt darstellte. Maria wurde die Patronin unserer Kapelle, deren Fest alle Jahre am 15. August als unser Patronatsfest gefeiert wird.

Das Bauwerk lädt ab September 2025 monatlich am Dienstagabend zum Gottesdienst ein und bietet als Mittelpunkt der Ortschaft Raum für Hochzeiten ebenso wie für religiöse Begegnungen. 

Geschichte

Am Anfang war ein Bauer aus Körzendorf, der 1861 aus seinen privaten Mitteln ein kleines Kirchlein zur stillen Andacht für die Bewohner hat erbauen lassen. Mit den Jahren musste man feststellen, dass die Kapelle nur einen Teil der Ortsbewohner aufnehmen konnte. Um ein größeres Gotteshaus bauen zu können wurde am 19. März 1925 in Körzendorf ein Kapellenbauverein gegründet. Dieser machte es sich unter dem ersten Vorstand Michael Hartmann, dessen Vorfahr der Besitzer der kleinen Kapelle war, zur Aufgabe das Bauvorhaben fleißig voranzutreiben. Alle Mitglieder des Vereins arbeiteten an den Plänen der neuen Kapelle. Waldbesitzer stifteten Bauholz und fuhren es heran. Doch zum Unglück kam der Krieg und das vorrätige Bauholz verfaulte. 

Das Interesse für eine größere Kapelle bestand dennoch weiterhin und so wurde nach mehr als zwei Jahrzehnten im Dezember 1947 vom langjährigen Vorstand Michael Hartmann eine Versammlung einberufen, in der über den Fortbestand des Kapellenbauvereins entschieden wurde. 50 Mitglieder stimmten zu und bestätigten Michael Hartmann als bisherigen Vorstand. Die Personen der Vorstandschaft hatten sich in den darauffolgenden 17 Jahren einige Male verändert, bis im Jahre 1964 mit dem Bau der heutigen Kapelle begonnen wurde und nach einer 2-jährigen Bauzeit die feierliche Einweihung am 15.05.1966 von Pfarrer Lang vollzogen werden konnte. 

Zur Fertigstellung trugen zum größten Teil die Körzendorfer Bewohner bei. Mit Eigenleistungen wie Erd-, Maurer- und Verputzerarbeiten, sämtlichen Handlangerarbeiten, spenden von Bauholz und vielen Geldspenden von einzelnen Familien und Bürgern konnte das Vorhaben Kapellenneubau gelingen. Auch Pfarrer Lang selbst hat die Finanzierung unterstützt und u.a. durch Theaterspiele mit der Körzendorfer Jugend Geld in die Kassen gebracht. Und Richard Hartmann, Sohn von Michael Hartmann, hatte 1964, als der Baubeginn anstand, das Baugrundstück, auf dem zuvor das kleine Kirchlein stand, kostenlos zur Verfügung gestellt.

Michael Hartmann als Vorstand und Matthias Landmann als Schriftführer waren damals wohl die Hauptinitiatoren des Vereins und Ihnen ist zu verdanken, dass die Idee einer größeren Kapelle und das Bauvorhaben über viele Jahre angehalten hatte.

Letztendlich ist den Befürwortern, Unterstützern und allen Bewohnern ein herzliches 

Vergelt´s Gott zu sagen, die dazu beigetragen haben die Kapelle zu erbauen.