Zum Inhalt springen

Wohnsgehaig, Mariä Himmelfahrt

Außenansicht der Filialkirche Wohnsgehaig
Außenansicht der Filialkirche Wohnsgehaig

Bau einer ersten Kapelle

Im Jahr 1859 wurde von der Bevölkerung eine kleine Kapelle in Wohnsgehaig gebaut, die der Mutter Gottes geweiht wurde.  Altar, Bänke, eine gebrauchte Orgel, Kelch und Paramente kosteten zusammen ca.1700 Gulden. Der Grundstein wurde hinter dem Altar in der Mauer platziert. Der Kreuzweg wiederum stammte aus der Schönfelder Kirche. Die Glocken waren aus Nürnberg, sie wurden finanziert und gestiftet von Wohnsgehaiger Bürgern. Auf dem Altar stehen Figuren der hl. Mutter Gottes, der hl. Barbara und der hl. Katharina.

Das Patronatsfest wird am 15. August gefeiert: am Fest Maria Himmelfahrt.

Chronik der Filialkirche Wohnsgehaig

Ein Blick in die Chronik zur Filialkirche zeigt,  dass an der Kirche kontinuierlich gearbeitet wurde. Es wurden immer wieder Renovierungen durchgeführt, ebenso wurden Neuanschaffungen vorgenommen. Dadurch zeigt sich, dass sich die Wohnsgehaiger um ihre Kirche kümmerten:

  • 1926 Renovierung der Kapelle
  • 1927 Elektroinstallation, Restaurierung der Altarfiguren hl. Barbara und hl. Katharina
  • 1928 Neuvergoldung der Statue der Mutter Gottes
  • 1929 Beschluss über Neubau der Kirche: Abriss der kleinen Kapelle, Neubau der größeren Kirche
  • 1930 Genehmigung zur Errichtung der Kirchenstiftung Wohnsgehaig durch das Erzbistum Bamberg
  • 1933 Zustimmung zur Aufbewahrung des Allerheiligsten 
  • 1942 Einbau der neuen Glocken, die in Passau gegossen wurden
  • 1955 Erneuerung des Altars
  • 1957 Erneuerung der drei Glocken
  • 1959 Renovierung der Kirche
  • 1963 Einbau des Läutwerks und der Uhr
  • 1967 Neueinglasung der Fenster
  • 1980 Innenrenovierung (neuer Boden, Bänke ausrichten, Volksaltar)
  • 1981 Neudeckung des Chorraums
  • 1993 Renovierung der Kirchenfenster, Erneuerung der Bankpodeste, Innenanstrich
  • 2003 Außenrenovierung und der Sakristei, Erneuerung der Türen und des Schaukastens, Teerung des Wegs an der Kirche bis zur Treppe
  • 2008 Zeltbegasung wegen Holzwurmbefall
  • 2014 Innenrenovierung

Nach der letzten Renovierung

  • 2023 Festgottesdienst am Sonntag, 23. Juli 2023 zur Wiedereröffnung der Filialkirche „Mariä Himmelfahrt“.  Der Altarraum kommt nun wieder hervorragend zur Geltung, denn alte ursprüngliche Bemalungen sind am Chorbogen und an den Fensternischen wieder freigelegt und restauriert.