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Köttweinsdorf

Außenansicht der Kapelle Köttweinsdorf
Außenansicht der Kapelle Köttweinsdorf

Die Kapelle steht in der Dorfmitte von Köttweinsdorf, einem Ortsteil der Stadt Waischenfeld in der Fränkischen Schweiz. Die Kapelle trägt den Namen „Heilige Maria im Strahlenkranz“.

In der schönen und liebevoll geschmückten Kapelle findet ab September 2025 alle 8 Wochen am Dienstagabend ein Gottesdienst statt.

In seltenen Fällen fanden auch schon Hochzeiten statt.

Geschichte

Bereits im Jahr 1919 wurde ein Kapellenbauverein in Köttweinsdorf gegründet, jedoch konnte der Bau durch Kriege und Geldentwertung nicht realisiert werden.

Die Bürger von Köttweinsdorf beschlossen 1946, die Kapelle zu bauen. Der Plan wurde von der Regierung Oberfranken genehmigt. Im Winter 1947 wurde das Bauholz geschlagen und viele Steine wurden gebrochen und zurechtgehauen. Das Richtfest wurde am 28. August 1948 gefeiert. Als die Kapelle außen fertig war, ging leider das Geld erneut aus. Nach weiteren 3 Jahren fanden sich wieder viele Helfer und Spender aus Köttweinsdorf.

Die Kapelle konnte am 11. Mai 1952 eingeweiht werden. Zu diesem Anlass wurde ein großes Dorffest gefeiert.

Im Jahre 2001 wurde die Kapelle nochmals aufwendig renoviert und ist heute der Mittelpunkt in Köttweinsdorf.

Weiße Marter bei Köttweinsdorf

Weiße Marter

In der Nähe von Köttweinsdorf liegt die Weiße Marter – eine Dreifaltigkeitsstatue, die eine Nachbildung des Gnadenbildes in der Basilika von Gößweinstein ist.

Auf dem Schild vor der Weißen Marter ist zu lesen, dass diese Statue zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit auf Grund eines Gelübdes und auf Kosten von Otto Wich, Metzger aus Kronach, für das Heil seines Standes errichtet worden ist. Anlass war die Heilung seines blinden Kindes im Jahr 1767.

Im Jahr 1770 wurde die Bildsäule vom Künstler Martin Muschele aus Bamberg fertig gestellt.

Im Jahr 2011 ließ die Stadt Waischenfeld die Weiße Marter aufwendig renovieren.