Die schöne Bergkirche von Neuhaus wurde 1837 erbaut, aber erst 100 Jahre später, 1937 durch Erzbischof Jakobus von Hauck geweiht.
Ihre wertvollen Barockaltäre entstammen der Kirche von Ützing bei Staffelstein. Eine Frühbarock‐Madonna (ca. 1710) ist ein Erbstück aus der alten Kirche, die schon um 1500 auf dem Friedhof stand, der am Fuße der imposanten Felspartien liegt.
Im Jahre 1250 wird Neuhaus erstmals urkundlich erwähnt. Bereits um 1218 erbauten die Meranier auf dem Schlossberg in anmutiger Lage mit bezaubernder Fernsicht eine Burg, die sie New Haus oder auf lateinisch Novum Castrum nannten. Dieses Neuhaus und die wenigen Häuser gingen dann in den Besitz des Fürstbischofs von Bamberg über.
