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Rabeneck

Außenansicht der Kapelle Rabeneck
Außenansicht der Kapelle Rabeneck

Geschichtliches

Im Jahr 1412 wurde im Testament des Bamberger Domdechanten Friedrich Stiebar die Burgkaplanei in Rabeneck gestiftet. Bereits 1415 bestätigte Bischof Albrecht die Kapelle als Inkurabenefizium und als dem Bezirk der Pfarrei Waischenfeld zugehörig. Durch die Zuteilung zur Pfarrei Oberailsfeld im Jahr 1474 wurde sie fortan von dort seelsorgerisch betreut und auch landläufig zur Pfarrei Oberailsfeld gerechnet.

Erst im Jahr 1947 konnten die im 19. Jahrhundert aufgetretenen Unsicherheiten über die Pfarrzugehörigkeit der Rabenecker Burgkapelle von der kirchlichen Behörde geklärt werden: Die Kapelle steht auf dem Territorium der Pfarrei Waischenfeld, soll aber weiterhin von Oberailsfeld aus kirchlich betreut werden.

Ausstattung

Die spätmittelalterliche Kapelle wurde um 1700 barokisiert. Der aus dem Jahr 1717 stammende, schlichte Barockaltar zeigt den Patron – den heiligen Bartholomäus. Seitlich sind zu sehen die heiligen Petraus und Paulus.

Martin Walter errichtete 1734 die Kanzel, welche die vier Evangelisten und auf dem Schalldeckel den heiligen Bartholomäus trägt. Auf die Gründungszeit weisen heute die spätgotische Sakramentenniesche, eine Glocke und eine Figur des heiligen Bartholomäus hin.

Eine Legende zur Rabenecker Burgkapelle

Im Volksmund erzählt man sich die Legende, dass derjenige, der unter Zahnschmerzen leidet, nur einmal um die Kapelle laufen müsse, um die Schmerzen los zu werden. Dazugesagt sei, dass die Kapelle auf einem Felssporn liegt, der steil ins Wiesenttal abfällt.

(Aus der Beschreibung, die am Eingang der Kapelle aushängt)