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Seelig

Außenansicht der Filialkirche Seelig
Außenansicht der Filialkirche Seelig

Geschichtliches

Nach dem Erlöschen der Familie von Streitberg kam ein Teil ihrer Güter, darunter auch Seelig, an den Bamberger Bischof Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg, der sie an seine Brüder und Verwandten auf Greifenstein übertrug. Nach dem Besitzwechsel änderte sich auch die Konfession. Seelig wurde wieder katholisch und kam im Jahre 1705 zur Pfarrei Waischenfeld.

Die Herren von Stauffenberg kümmerten sich um das religiöse Leben ihrer Untertanen sehr. Sie stifteten für die Eustachius-Kapelle, dem Vorgängerbau, in Seelig einen schönen Altar, der heute die Kirche in Hubenberg schmückt. 

Bau der Kirche

Es ist allerdings unbekannt, wann in Seelig die erste Kirche gebaut wurde. Doch diese erwies sich als zu klein. Deshalb schlossen sich die Einwohner Seeligs schon nach dem 1. Weltkrieg zu einem Kirchenbauverein zusammen. Ihr Ziel, eine neue, größere Kirche zu bauen, konnten sie erst nach dem 2. Weltkrieg in den Jahren 1949 – 1951 verwirklichen. Die Einsatz- und Opferbereitschaft aller Dorfbewohner war vorbildlich. Viele Freunde und Gönner halfen mit Rat und Tat und Spenden, so dass ein würdiges Gotteshaus entstehen konnte, 

Die Einweihung erfolgte am 07. Oktober 1951. Ohne jeglichen Zuschuss wurde das Gotteshaus errichtet.